Tapezier / Malerarbeiten



Vielfalt mit Struktur

Rauhfaser ist die beliebteste Wandbekleidung in Europa. Ihr breites Einsatzspektrum macht sie zur idealen Lösung für den Objektbereich wie für den privaten Wohnungsbau. Von feiner Eleganz über sachlichen Business-Look bis hin zur rustikalen Optik. Alle Rauhfaser Sorten lassen sich beliebig und immer wieder in jedem gewünschten Ton überstreichen.

Lieben Sie es fein dezent - oder grob rustikal - oder hätten Sie lieber eine langfaserige Struktur? Erfurt bietet Ihnen die umfangreichste Auswahl an Rauhfaserstrukturen für Wände und Decken.

Tapeten

AS-Creation
Hersteller moderner Tapetenkollektionen
ERFURT
Hersteller der bekannten ERFURT-Rauhfasertapete
Erismann
Strukturtapeten-Collection ModeRolle läßt sich wie Rauhfaserüberstreichen. Mit jeder handelsüblichen Acrylat-Innenfarbe.
forbo
Hersteller von Vinyl- und Papiertapeten
JaDecor
Natur-Wandbeschichtungen für eine wohnbiologisch Wand- und Decken- gestaltung
Hornschuch AG
Tapetenhersteller
Karle-Heimtextilien
Tapetenhersteller
Komar
Hersteller von Fototapeten
marburg
Hersteller moderner Tapetenkollektionen im Trend
Ostendorf
Tapetenhersteller
Rasch
Tapetenhersteller
EMV-TAPETE
Anti-Elektro-Smog Tapete 

BKP 285 +227 Malerarbeiten



Egal, welchen Auftragsumfang wir bearbeiten, sei es die kleine Renovierung, der Neubau bzw. die Komplettsanierung, Zuverlässigkeit, Termintreue, Fachkompetenz, sowie die Verwendung umweltfreundlicher Materialien sind unser Credo.

Das endgültige Farbsystem sollte man aber erst nach einer Begutachtung vor Ort mit einem Fachmann festlegen.




Aussen:

Putz- und Mauerwerksbeschichtungen

  • Dispersionsfarbenbeschichtung
  • Silikonharzverstärkte Dispersionsfarbenbeschichtung
  • Silikonharzbeschichtung
  • Silikatfarbbeschichtung (z.B. KEIM etc.)



Innen:

Putz-, Mauerwerks-, Gipskartonbeschichtungen

  • Wischfester Anstrich für untergeordnete Räume (Keller etc.)
  • Waschfester Anstrich für Aufenthaltsräume (Wohnräume, Büros etc.)
  • Innensilikatanstrich für Aufenthaltsräume (Wohnräume, Büros etc.)
  • scheuerfester Anstrich für höher beanspruchte Bereiche (Treppenhaus etc.)
  • desinfizierbarer Anstrich für höchst beanspruchte Bereiche (Operationssäle etc.)
  • Fungizider Anstrich für lebensmittelverarbeitende Betriebe und Privathaushalte
  • Antigraffitibeschichtung

Isolieranstriche

  • für stark verschmutzte Decken und Wände durch Fett, Rauch, Nikotin und Teer 



Silikatfarbe

Silikatfarben sind wasserverdünnbare, stark alkalische Anstrichstoffe auf Basis von kieselsäurereichen Kaliwasserglas. Aufgrund ihrer hohen Wasserdampfdurchlässigkeit eignen sie sich besonders für mineralische Untergründe, beispielsweise für Putze mit einer hohen Wasserdampfdurchlässigkeit. Wegen des Bindemittelgehaltes nennt man sie auch Wasserglasfarben. Aber auch unter dem Namen Mineralfarben sind sie bekannt, da sie ursprünglich nur mit natürlich vorkommenden mineralischen Pigmenten hergestellt worden sind.
Im Gegensatz zu den Dispersionsfarben verkleben Silikatfarben nicht mit oder auf dem Untergrund, sondern gehen mit ihm eine chemische Verbindung ein, die auch als Verkieselung bezeichnet wird. Darin liegt auch ein Nachteil der Silikatfarbe. Sollte die Farbe später entfernt werden, muss gleichzeitig auch die obere Putzschicht mit abgeschlagen werden. Durch die CO2-Durchlässigkeit eignen sich Silikatfarben auch für carbonatisch gebundene Mörtel. Bei der Verwendung von Silikatfarben muss man darauf achten , dass der Untergrund gründlich gereinigt wird, alte Dispersionsfarbanstriche entfernt werden, eine gute Haftung besitzt und genügend rauh ist. Ebenso sollte der Untergrund durch fluatieren (Anätzung) vorbereitet werden. Dies ist notwendig, damit die Silikatfarbe ausreichend in die Poren des Untergrunds eindringen kann und sich somit mit dem Untergrund verkieselt. In der Silikatfarbe sind keine organischen Bestandteile enthalten.
Silikatfarben sind absolut lichtecht und wetterfest, äußerst wasserdampfdurchlässig und unempfindlich gegen schwefelhaltige Abgase. Sie erscheinen matt aber leuchtend. Die Farbpalette ist auf wasserglasbeständige, anorganische Pigmente und somit auf die eher gedämpfte Farbigkeit historischer Architektur beschränkt. Silikatfarben sind deshalb die Farben der Denkmalpflege. Je nach Auftrocknung sind Farbtonschattierungen möglich und stellen deshalb keinen Mangel dar.
Die Silikatfarben sind in der DIN 18363 geregelt.

 
Dispersionssilikatfarbe

Dispersionssilikatfarben enthalten im Gegensatz zu reinen Silikatfarben neben dem Bindemittel Kaliwasserglas, alkalibeständigen Pigmenten und Hydrophobierungsmitteln noch maximal 5 Massen% organische Bestandteile (bezogen auf den Feststoff) in Form von Kunststoffdispersionen. Dispersionssilikatfarbe, deren organische Komponente aus Silikonharz besteht, erreichen eine höhere Wasserabweisung, vergleichbar mit Dispersionsfarben und zählen zu den wasserdampfdurchlässigen Anstrichsystemen mit anorganischen, mineralischen Bindemitteln.

 
Siliconharzfarbe

Siliconharzfarben werden oftmals auch als Siloxanfarben bezeichnet, da diese Farben Bindemittel aus Siloxanen und Acrylharz besitzen. Aufgrund ihres Aufbaus verdunsten diese Farben nur langsam. Dies bewirkt, dass sie auf bzw. in dem Baustoff so lange verbleiben, bis günstige Reaktionsbedingungen für die Bildung des Siliconharzes eintreten. Nach dem verdampfen des Lösemittels entsteht ein dünner Film. Als Grundierung für Siliconharzfarben werden Siliconharzlösungen verwendet.
Siliconharzfarben sind Wasser abweisend und besitzen eine hohe Gas- bzw. Wasserdampfdurchlässigkeit. Sie können auf allen mineralischen Putzen sowie auf vielen anderen Farben aufgetragen werden. 

 
Siliconharzemulsionsfarbe

Wird Wasser mit Siliconharz gemischt, so entsteht eine Siliconharzemulsion. Verdampft das Wasser, so bleibt das Siliconharz zurück. Obwohl Siliconharzemulsionsfarben meist geringe Mengen an Kunststoffdispersionen zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit enthalten, sind sie dennoch mikroporös und sehr gut wasserdampfdurchlässig. Sie sind nicht filmbildend und können auf allen mineralischen Putzen sowie auf die meisten anderen Farben aufgetragen werden. Als Grundierung werden Siliconharzlösungen (Siloxane) verwendet.

Nicht zu verwechseln sind die Siliconharzemulsionsfarben mit den Siliconharzfarben, da diese im allgemeinen Sprachgebrauch oftmals so bezeichnet werden. Der Unterschied liegt darin, dass Siliconharzemulsionsfarben in Wasser, während Siliconharzfarben in Lösemittel gelöst sind.
Siliconharz- und Siliconharzemulsionsfarben sind die modernste Produktgattung für Außenanstriche. Sie vereinen die positiven Eigenschaften von mineralischen wie dispersionsgebundenen Beschichtungsstoffen. Das bedeutet, dass sie wie Dispersionsfarbe ausgesprochen wasserabweisend (schlagregendicht), aber wie Silikatfarben gleichzeitig ausgesprochen wasserdampfdurchlässig (atmungsfähig). Sie sind nicht nur wetterbeständig, sondern auch resistent gegenüber Luftschadstoffen. Ihre schmutzabweisende Wirkung macht sie extrem lange haltbar. Lediglich die Farbpalette ist etwas eingeschränkt.




 Dispersionsfarben

Dispersionsfarben enthalten als Bindemittel eine Kunststoffdispersion, beispielsweise Polyvinylacetat, Polyvenylpropionat oder Styrol/Acrylat in Wasser. Die Verfestigung geschieht nicht durch Reaktion, sondern nur durch eine Filmbildung nach Verdampfen des Wassers. Als Grundierung werden organische Harzlösungen oder Kombination mit Siliconharz verwendet. In der Vergangenheit wurden Dispersionsfarben aufgrund des geringen Preises sowie der leichten Verarbeitbarkeit häufig angewendet, leider aber auch dort, wo sie als Anstrichsystem nicht geeignet waren. Das führt nun zu teilweise erheblichen Schäden aufgrund der Verwendung eines falschen Farbsystems. Da die Wasserdampfdurchlässigkeit bei Dispersionsfarben nur eingeschränkt bzw. gar nicht vorhanden ist, ist die Verwendung bei Kalkputzen nicht geeignet, da Kalk zum Abbinden Kohlendioxid aus der Luft benötigt. 

 
Polymerisatharzfarbe

Polymersatharzfarben sind lösemittelhaltige Dispersionsfarben. Das Bindemittel ist meist eine Acrylharz- oder Vinylacetlösung. In Kombination mit Siloxanen haben sie wasserabweisende Eigenschaften. Außerdem erhöht der Siloxan-Zusatz die Wasserdampfdurchlässigkeit. Dagegen sind sie nur gering durchlässig für Kohlendioxid. Als Grundierung für Polymerisatharzfarben werden organische Harzlösungen oder Kombination mit Siliconharz verwendet.
Prinzipiell können Polymerisatfarben auf fast allen mineralischen Putzen sowie auf anderen Farben aufgetragen werden. Sie gelten auch als Problemlöser auf durch Ruß oder Industrieabgase verschmutzten Außenputzen oder auf Putzen, die wasserlösliche Verunreinigungen enthalten. Aufgrund des Lösemittelgehaltes sind sie nicht geeignet für Putzsysteme aus Leichtputz und Wärmedämmputz.

 
Kalkfarbe

Die Kalkfarben und Kalkschlämmen stellten bis zum Beginn des 20.Jahrhunderts das führende Anstrichsystem im Außenbereich dar. Erst als die Silikatfarben zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfunden wurden, verringerte sich seine Bedeutung. Kalkfarben besitzen eine enorme Leuchtkraft, die mit modernen Farben nicht zu erreichen sind. Charakteristisch für Kalkfarben sind ihre Veränderung der Farberscheinung durch Nachdunkeln, Transparenzintensivierung und Verwitterung. Verwitterung und Veränderung gehören zum Kalk, machen aber auch den Charme desselben aus und zugleich Alterung und Vergänglichkeit sichtbar. Aus diesem Grund werden Kalkfarben heute oftmals in der Denkmalpflege angewandt. Die besondere vorteilhafte Eigenschaft der Kalkfarbe besteht in ihrer Reversibilität und problemloser Überstreichbarkeit. Kalkfarben bestehen nur aus gelöschtem Kalk. Durch Einwirkung von Kohlendioxid (CO2) der Luft findet die Carbonatisierung zu Calcit statt. Sie wirken pilztötend und sind sehr wasserdampf- und sauerstoffdurchlässig, können aber bei Beregnung vorübergehend dunkel und fleckig werden.
Schon in früheren Bauepochen wurden der Kalkfarbe zur Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften und zur Verbesserung der Eigenschaften immer organische Zusätze wie Casein, Blut, tierische Leime oder Leinöl hinzugegeben. Ferner wurden Füllstoffe wie gemahlener Kalkstein, Marmor oder Quarz hinzugegeben. Reine Kalkfarbe wird heute aufgrund der Umweltbelastungen, bei denen sich der Kalk mit schwefeligen Anteilen der Luft (Abgase) verbindet und zu Gips verwandelt sowie der mangelnden Frostbeständigkeit kaum noch verarbeitet. Durch Zusätze von Kunststoffdispersionen, die 5 Massen% nicht überschreiten dürfen entsteht eine Kalk-Dispersionsfarbe. Sie zählt zu den Anstrichsystemen mit anorganischen, mineralischen Bindemitteln. Allerdings kann die Zugabe von Kunststoffdispersionen die optischen und technischen Eigenschaften verändern.




Fassadenanstriche

Nach erfolgter Fassadensanierung sollte die Fassade gestrichen werden, da der Putz und der Stuck geschützt werden muss gegen schädliche Witterungs- und -umwelteinflüsse. Zudem hat der Farbanstrich eine optische Funktion, um das Erscheinungsbild einer Fassade zu verschönern und zu vereinheitlichen.
Folgende Fassadenuntergründe gibt es für den Maler:

  • Glattputzfassaden
  • Rauhputz als Kratz-, Maden- und Schlepputz 
  • Fassadenflächen mit Stuck
  • Gestrichene Fassadenflächen

Die genannten Untergründe gibt es als Neuputzflächen (bzw. als neu hergestellter Stuck) und bei nur teilweiser Putz- und Stuckausbesserungen als Kombination aus Neuputz, Altputz und Altputz mit alten Anstrichen. Diese bestehen aus Kalkzementmörtel, Zementmörtel und Kalkmörtel bei Putzfassaden sowie zusätzlich bei Stuckfassaden aus Gipsmörtel und Gipskalkmörtel.
Während bei Putzfassaden die Wahl des Farbsystems und deren sachgemäße Ausführung noch recht einfach ist, wird es bei Stuckfassaden schwieriger, das passende Anstrichsystem zu finden und eine sachgemäße Durchführung zu gewährleisten. Hingewiesen sei an dieser Stelle nur auf die Tatsache, daß gipshaltige Baustoffe eine andere Untergrundvorbehandlung benötigen als Baustoffe mit Kalk oder Zement als Bindemittel.
Die Wahl des Anstrichsystems erfolgt nach der Beschaffenheit des Untergrundes sowie nach der gewünschten Materialart. Die Farbhersteller bieten hier eine breite Produktpalette an. Wichtig ist, daß man bei einem gewählten Farbsystem bleibt und dieses System auch nach den Herstellerangaben ausführt. Leider werden heute oftmals eine oder mehrere Arbeitsgänge aus kostengründen weggelassen. Zu empfehlen ist eine Beratung durch den Farbhersteller sowie deren Objektüberwachung.

Reine Silikatfarben und Siliconharzfarben eignen sich aufgrund ihrer hohen Wasserdampfdurchlässigkeit für Neuputz und intakten, ungestrichenen Putz. Nachteil dieser Farben, aus Sicht des Putzers bzw. Stukkateurs ist die Tatsache, dass aufgrund der Eindringtiefe der Farbe jeder kleinste Ansatz und Strukturunterschied des Oberputzes (bedingt durch das Reiben und Filzen des Putzes) zu sehen sind. Wesentlich besser sind daher Siliconharzemulsionsfarben sowie Dispersionssilikatfarben.
Dispersionsfarben wurden bis vor wenigen Jahren noch sehr häufig verwendet, doch aufgrund ihrer Eigenschaften sind sie heute weniger für Fassadenanstriche geeignet.
Fast alle heutigen Farben gibt es gefüllt oder ungefüllt. Bei den gefüllten Farben unterscheidet man zwischen zwei Füllstoffen:

a) Mit Quarz aufgefüllte Farbe, die eine höhere Füllkraft und eine geringere Oberflächenspannung aufweisen

b) Mit Fasern aufgefüllte Farben, die eine höhere rißüberbrückende Eigenschaft aufweisen.

Aus Sicht des Putzers bzw. des Stukkateurs haben diese Farben den Vorteil, daß man Strukturunterschiede in der Oberfläche nicht sieht und feine Haarrisse, die putzbedingt nicht zu vermeiden sind, überdecken.
Sliconharzemulsionsfarben sind die jüngste Entwicklung der Farbgattungen. Durch die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit, deren Wert zwischen der Silikatfarbe und den Dispersionsfarben anzusiedeln ist, und den Vorteil, daß sie auf alten Dispersionsfarben gestrichen werden kann, eignen sich Siliconharzemulsionsfarben hervorragend für die Sanierung von Putz- und Stuckfassaden.
Der ausführende Maler muß eigenverantwortlich den Untergrund und die Fassadenkonstruktion auf Mängel prüfen. Das sind insbesondere:

  • Durchfeuchtungen aus dem Untergrund
  • Feuchte der Baustoffe
  • Ausblühungen
  • Fugendichte im Bereich der Putzanschlüsse zu Einbauten wie Fenster
  • Ausreichende Zinkblechabdeckungen
  • Haftfestigkeit des Putzes am Mauerwerk
  • Tragfähigkeit des Altanstriches



Nach der mängelfreien Herstellung der Putz- ,Stuck- und Klempnerarbeiten müssen noch einige Vorarbeiten vor Aufbringung des Beschichtungsmaterials durch den Maler erfolgen, wobei die ersten drei Punkte auch vom Stukkateur ausgeführt werden können, was allerdings in der Leistungsbeschreibung vor Beginn der Arbeiten festgelegt werden muss.


Entfernen alter, nicht mehr tragfähiger Anstriche
 
Reinigen von alten Fassadenflächen 

Ggf. Schließen bzw. Ausspritzen der Fugen mit geeigneten, anstrichverträglichen Material
 
Spachteln kleinerer Fehlstellen (gem. DIN-Norm) 

Fluatieren von Neuputzflächen 

Vorbehandlung der Gipsstuckteile mit geeigneten Mitteln zur Verhinderung von Feuchtigkeitseindringungen

Gerade die letzten drei Punkte werden vom Maler selten oder nur unzureichend ausgeführt, obwohl die meisten Herstellervorschriften dies vorschreiben.
Sind diese Vorarbeiten durchgeführt wird die Fassade mit dem zum Farbsystem passenden Grundierung grundiert. Danach erfolgt ein mindestens zweimaliger Farbauftrag.
Bei allen Materialverarbeitungen sollte unbedingt von der Grundierung bis zum Schlußanstrich nach Herstellervorschrift gearbeitet werden und Material nur eines Herstellers verwendet werden.